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Romane/Erzählungen



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Ynhui Park
Schatten der Leere. Gedichte.
Aus dem Koreanischen von Brother Anthony of Taizé & Aus dem Englischen von Karl Reinhard Friebe.
Mit einem Essay "Das Unsagbare zu sagen" von Ynhui Park.
Abera Verlag: Hamburg.
Hardcover, 96 Seiten.
ISBN 978-3-934376-89-2


Die Gedichte von Ynhui Park sind ein integraler Teil seines umfangreichen, in koreanischer und zum Teil auch in englischer und französischer Sprache geschriebenen philosophischen und schriftstellerischen Gesamtwerks. Dieses Buch enthält die vollständige Übersetzung des in koreanischer Sprache erschienenen Gedichtbandes »Kongbaek ey Keurimja«, der in der englischen Übersetzung den Titel »Shadows of the Void« trägt, und eines Essays zum Thema Dichtung. Dieser Essay fragt nach dem Wesen von Dichtung und nach der Möglichkeit ihrer Entstehung und gibt wichtige Hinweise zum Verständnis der Gedichte.
Nach dem Band »Zerbrochene Wörter« (2004) ist es die zweite Gedichtsammlung, die dem Leser in deutscher Sprache zugänglich ist, in der Sprache Goethes und Paul Celans, die Ynhui Park bewundert und die seinem Denken und Schreiben wesentliche Impulse gegeben haben.

Ynhui Park, geboren 1930 in Korea, war vor seiner Emeritierung zunächst Professor für französische Literatur und anschließend Professor für Philosophie. Viele Jahre lang hat er in den Vereinigten Staaten Philosophie unterrichtet. Er hat als einer der ersten die analytische Philosophie in Korea eingeführt, und er ist in Korea einer der anerkanntesten Philosophen. Doch wollte und will er auch und vor allem Dichter sein. In seiner Jugend war er bereits ein in der koreanischen literarischen Szene sehr bekannter Lyriker. Er ging dann nach Frankreich und promovierte dort mit einer Arbeit über Mallarmé (in Paris veröffentlicht) und anschließend in die Vereinigten Staaten zum Philosophiestudium. Seitdem hat er mehrere Gedichtsammlungen in koreanischer und in englischer Sprache veröffentlicht.

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Kim Chi-Ha
Aufgehen der Knospe
Aus dem Koreanischen übersetzt von Kang Seung-Hee und Torsten Zaiak.
Abera Verlag: Hamburg.
Hardcover mit Schutzumschlag, 120 Seiten.
ISBN 3-934376-66-5


Es handelt sich um die deutsche Ausgabe des zuletzt erschienenen Gedichtbandes von KIM Chi-Ha (*1941), des herausragenden koreanischen Lyrikers der Gegenwart. Der zutiefst unideologische Dichter hat sich in den letzten Jahren kritisch mit den Motiven des politischen Kampfes der koreanischen Demokratiebewegung auseinandergesetzt, in dem er selbst an exponierter Stelle beteiligt war und ist (Chi-Ha heißt „Untergrund“). KIM Chi-Ha vollzieht in dieser Phase die Hinwendung zu einer „Philosophie des Lebens“. Während in früheren Gedichten die Kritik der korrupten Wirklichkeit im Vordergrund stand und seine Feder „mit brennendem Durst“ die Demokratie beschwor, treten diese Bezüge nun in den Hintergrund. Natur und Universum werden zu den hauptsächlichen Sujets seiner Dichtung. Tod, Trauer, Liebe, Einsamkeit sowie unterschiedlichste Ängste sind weitere Themen auch im vorliegenden Band, der in Korea zweimal mit renommierten Literaturpreisen (dem Manhae- und dem Daesan-Preis 2002) ausgezeichnet wurde. Seine Gedichte können, wie in „Der Regen“ formuliert, als ein „Schweigen im Schrei“ charakterisiert werden. Kein hermetisches Schweigen, sondern eines, das sich dem Lärm der Gegenwart entgegenstellt und so die ganze Aufmerksamkeit des Lesers herausfordert.

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Chung Jin Kyu
Tanz der Worte. Ausgewählte Gedichte.
Aus dem Koreanischen übersetzt von Chung Minyoung und Holmer Brochlos.
Abera Verlag, Hamburg.
Hardcover mit Schutzumschlag, 96 Seiten.
ISBN 3-934376-72-X


Chung Jin Kyus Gedichte vermitteln ausgehend von grundlegenden Einsichten in das Alltagsleben und den darin existierenden Dingen eine Philosophie des Lebens und der Natur. Sie schaffen Leben, ergründen das ureigenste Wesen des Lebens und leiten daraus Antworten auf die immer wieder neu zu stellende Frage nach dem Sinn des Lebens ab. Sie enthalten nicht nur eigenständige koreanische lyrische Elemente, sondern sind darüber hinaus von einer starken Allgemeingültigkeit und Universalität gekennzeichnet, die sich auch formal durch die Prosagedichtform niederschlägt. Da diese Form den deutschen Lesern besonders vertraut sein dürfte, verdienen es der Dichter und sein Werk umso mehr, einmal vorgestellt zu werden. Die übersetzten Gedichte wurden unter dem Gesichtspunkt ausgewählt, dass sie dem Leser sowohl das oben Gesagte bestätigen als auch genügend Freiraum für eigene Interpretationen bieten.
Anders als in Deutschland und in vielen anderen Ländern genießt das Genre des Gedichts in Korea nach wie vor eine große Popularität. Alljährlich erscheint eine große Zahl von Gedichtbänden und speziellen Zeitschriften, und allerorts werden Dichterwettbewerbe veranstaltet, die in Korea eine lange Tradition fortsetzen. Bereits in der Schule werden die Kinder und Jugendlichen dazu angeregt, sich nicht nur passiv mit Werken der Dichtkunst aus aller Welt zu beschäftigen, sondern auch selbst ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse in Gedichtform auszudrücken. So hat sich in Korea eine überaus reiche, vielgestaltige dichterische Szene entwickelt, die außerhalb der Landesgrenzen aufgrund des Mangels an Übersetzungen leider zu wenig bekannt und deshalb nur schwer einzuschätzen ist.

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Kim Koo
Das Tagebuch von Baekbeom
Aus dem Koreanischen übersetzt von Kim Young Ok.
Abera Verlag: Hamburg.
Hardcover mit Schutzumschlag, 344 Seiten, 18 s/w-Fotos, 6 s/w Abb.
ISBN 3-934376-70-3


KIM Koo (auch: KIM Gu oder KIM Ku) (1876-1949) ist eine legendäre Figur und der herausragende Freiheitskämpfer seiner Zeit. Sein Leben gleicht einem ununterbrochenen Politkrimi. KIM war Anführer der Tonghak-Aufstände der 1890er Jahre, Premierminister der Exilregierung in Shanghai seit 1923 und eine der zentralen Figuren im Machtpoker um die erste Regierung im unabhängig gewordenen Korea der 40er Jahre. 1949 wurde er auf Betreiben des späteren ersten südkoreanischen Präsidenten RHEE Syngman ermordet. Das Tagebuch erschien erstmals 1947 und die Neuauflage 2002 katapultierte das Buch für Monate auf die koreanische Bestsellerliste. KIM hatte seine Autobiografie 1929 im chinesischen Exil in Shanghai begonnen und sie über einen Zeitraum von fast 20 Jahren vervollständigt. Das Vorwort, das wie ein Testament klingt, widmete er seinen beiden Söhnen In und Sin. Der Wert von KIM Koos Autobiografie geht weit über den Wert von persönlichen Memoiren hinaus. Sie liest sich heute wie ein Roman und ist zugleich ein historisches Dokument, welches die politischen und sozialen Verhältnisse im Korea der ersten Hälfte des 20. Jhs. umfasst.

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Lee Hee-ho (Frau Kim Dae-Jung)
aus dem Amerikanischen Englisch von Werner Pfennig
Meine Liebe, mein Vaterland.
Abera Verlag: Hamburg.
Hardcover mit Schutzumschlag, 292 Seiten, 23 s/w-Fotos.
ISBN 3-934376-46-0

Kim Dae-Jung sagt über seine Frau: "Wäre ich nicht mit ihr verheiratet, so könnte ich mir nicht vorstellen, was aus mir geworden wäre." Diese Ehe charakterisiert seine Frau mit den Worten: "Wir waren immer gleichberechtigte Partner mit ebenbürtigen Rollen."
Das Umschlagbild zeigt das Ehepaar in symbolträchtiger Weise. Der Friedensnobelpreisträger und Präsident der Republik Korea steht im Vordergrund. Madame Lee Hee-Ho dicht hinter ihm. Auf sie fällt ein leichter Schatten, aber sie steht nicht in seinem Schatten. Sie blickt nach vorn und nach oben.
Das Buch ist eine beeindruckende Schilderung dieser Ehe und es macht deutlich, warum das Paar Verfolgung, Haft und Todesdrohung überwinden konnte. Der Schwerpunkt liegt auf der Oppositionszeit Kim Dae-Jungs während der Militärdiktatur.
Ausländische Unterstützung, Opferbereitschaft von Landsleuten, aber vor allem Mut, Beharrlichkeit, Willensstärke und felsenfestes Gottvertrauen charakterisieren den Lebensweg dieses Paares. In ihrem Buch schildert Madame Lee in anschaulicher und eindringlicher Weise, wie sie und ihr Mann nie die Hoffnung aufgaben, nie ihren Glauben verloren, wie sie überlebten und wie sie nicht nur letztlich über Verfolgung und Diktatur triumphierten, sondern auch weltweite Anerkennung fanden.

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Hwang Chi-Woo
Sündhafte Sehnsucht: Ausgewählte Gedichte.
Abera Verlag: Hamburg.
Hardcover mit Schutzumschlag, 96 Seiten.
ISBN 3-934376-45-2

Hwang Chi-Woo sprengt gängige Klischees oder lässt sie zumindest augenblicklich in Vergessenheit geraten. Unkonventionell kommt er daher, wie seine Lyrik. Ostasiatische Kunst (Tradition) scheint in seiner Person ungewohnte Wege auszuprobieren und an verschiedenen Punkten die Reibung an anderen Kulturen zu suchen. Provokation gehört dabei zum Handwerk - und wird als Denkanstoß für übergreifende Fragestellungen verstanden. Provinzialismus ist das Letzte, was man Hwang vorwerfen könnte. Regelrecht ungestüm macht er sich auf ins Weltgetriebe. Reisen und Lesungen führten den in Südkorea mit einer Reihe von renommierten Literaturpreisen ausgezeichneten Autor in den letzten Jahren u.a. nach Deutschland, Holland, der Schweiz, Tschechien, Frankreich, Italien, Indien und Amerika. Dieses Unterwegssein spürt man in seiner Lyrik. Nichts ist abgeschlossen oder wird als endgültig angesehen.
So liest sich sein neuer Band "Sündhafte Sehnsucht", der Hwang Chi-Woo erstmals mit einer Gedichtsammlung im deutschsprachigen Raum vorstellt, auch wie eine anregende "Reise im Kopf" durch eigene wie fremde Geschichte und Gegenwart. Dabei verschwimmen oft die Konturen zwischen diesen Polen. Denn es wird bewusst auf Gedankenexperimente gesetzt, die der Leser an eigenen Erfahrungen messen kann. Alltag, Kunst und Politik werden von einem lyrischen Ich befragt, dass auf der Suche nach sich selbst simultan neue poetische Horizonte anstrebt. Wenn die Erinnerungskultur einer Gesellschaft als Spiegel ihrer Gegenwart angenommen wird, dann ergeben sich daraus nicht zuletzt interessante Einsichten für die Zukunft von Erinnerung bzw. ihre Fähigkeit zur Erneuerung an Beispielen aus der südkoreanischen Literatur.
"Ich war immer ein Grenzgänger. Ich selbst bin eine Grenze. Ich trage irgendein Stigma, das ich nicht kenne", sagt Hwang. Geboren wurde der Autor 1952 in Haenam (Chollanam-do). Der 2. Weltkrieg hatte gerade die Befreiung Koreas von der japanischen Fremdherrschaft gebracht. Doch die Hoffnung auf eine friedliche Entwicklung erfüllte sich nicht. Hwangs frühe Kinderjahre werden vom Trauma des Koreakrieges (1950-1953) überschattet. Unsicherheit und Entbehrungen werden zu ersten Grunderfahrungen, die später in seinem Schaffen mit Erfahrungen während der Militärdiktatur zu Erinnerungsräumen verschmelzen sollen. Leicht hat es Hwang sich und seinen Mitmenschen nie gemacht. Gerade das Ästhetik-Studium an der renommierten Nationaluniversität in Seoul in den siebziger Jahren bringt neue grüblerische Fragestellungen und führt nicht zuletzt zu einer theoretischen Fundierung seiner Überlegungen. Hwang wächst zu einer politisch interessierten Persönlichkeit, die nicht nur die Lage im eigenen Land verändert sehen möchte. In diesem Sinne werden u.a. der Vietnamkrieg, das Verhältnis zu den Nachbarn Russland und Japan oder die inhumanen Politik Nordkoreas thematisiert. So kann es wohl nur als eine logische Konsequenz gewertet werden, dass sein literarisches Debüt mit dem Aufstand von Kwangju zusammenfällt. Im Mai 1980 hatte sich in der Hauptstadt der Provinz Chollanam-do eine Widerstandsbewegung gegen die damalige Militärregierung unter Chun Do-Hwan organisiert, die blutig niedergeschlagen wurde. Dieses Trauma der jüngsten südkoreanischen Vergangenheit hat das Land und seine Kunst nachhaltig beeinflusst. "Nur mit Mühe verstehen wir, woraus diese Zeit bestand", reflektiert Hwang in einem Gedicht, dass auch als ein Beleg des schwierigen Befreiungsaktes von Unterdrückung und Duckmäusertum zu verstehen ist.

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Ynhui Park
Zerbrochene Wörter. Gedichte.
Aus dem Englischen von Karl Reinhard Friebe.
Mit einem Essay "Der noch nicht geschriebene Text" von Ynhui Park. Aus dem Koreanischen von Heike Lee.
Abera Verlag: Hamburg.
Hardcover mit Schutzumschlag, 96 Seiten.
ISBN 3-934376-57-6

Dieses Buch enthält die Übersetzung eines Essays zum Thema Dichtung, und außerdem die vollständige Übersetzung des Gedichtbandes "Broken Words" von Ynhui Park. Es ist die letzte von fünf Sammlungen seiner Gedichte, und es ist die einzige, die nicht in seiner koreanischen Muttersprache geschrieben wurde.

"Ynhui Park war vor seiner Emeritierung zunächst Professor für französische Literatur und danach Professor für Philosophie. Viele Jahre lang hat er in den Vereinigten Staaten Philosophie unterrichtet. Er hat als einer der ersten die analytische Philosophie in Korea eingeführt, und er ist in Korea einer der anerkanntesten Philosophen. Doch wollte und will er auch und vor allem Dichter sein. In seiner Jugend war er bereits ein in der koreanischen literarischen Szene sehr bekannter Lyriker. Er ging dann nach Frankreich und promovierte dort mit einer Arbeit über Mallarmé (in Paris veröffentlicht) und anschließend nach den Vereinigten Staaten zum Philosophiestudium. Ich liebte besonders seine Jugendlyrik, und ich liebe sie noch immer. Seitdem hat er mehrere Gedichtsammlungen veröffentlicht, (selbstverständlich in koreanischer Sprache). Es scheint, daß sie mit seinem fortschreitenden Lebensalter fortschreitend philosophisch werden.
Und nun hat er also eine Gedichtsammlung in englischer Sprache veröffentlicht. Die Eigenarten seiner dichterischen Sprache zeigen, daß er während seines Aufenthaltes in den Vereinigten Staaten in der englischen Sprache durchaus heimisch geworden ist. In keiner Weise wiederholen diese Gedichte Modelle der koreanischen Literatur. Sie nehmen durchaus ihren Platz in der Entwicklung des poetischen Universums des Autors ein und sie spiegeln gleichzeitig die aktuellen Tendenzen seines philosophischen Denkens wider. Man wird in ihnen einen gewissen Nihilismus finden, den die asiatischen Leser mit taoistischen Tendenzen in Verbindung bringen mögen. Doch können die deutschen Leser, denen die Gedichtsammlung jetzt durch die vorliegende Übersetzung zugänglich gemacht wird, hier dem unterschwelligen Einfluß eines Paul Celan - eines Rimbaud der deutschen Sprache - , den Ynhui Park so sehr liebt, spüren und erkennen. Es ist deshalb gut und folgerichtig, daß diese Gedichte in deutscher Sprache erscheinen.
Ich verspreche den deutschen Lesern dieser Gedichte ein bemerkenswertes intellektuelles Vergnügen."
(Kwangsou Kwak, Literaturkritiker und Professor für französische Literatur an der Nationaluniversität Seoul)

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Winfried Scharlau (Hg.)
Gützlaffs Bericht über drei Reisen in den Seeprovinzen Chinas 1831-1833.
Abera Verlag: Hamburg.
Hardcover mit Schutzumschlag, 216 Seiten, 1 Karte.
ISBN 3-934376-13-4

Am 3. Juni 1831 verläßt Karl Friedrich August Gützlaff (1803-1851) an Bord einer Dschunke den Hafen von Bangkok. An diesem Tag beginnt die abenteuerliche Reise des preußischen Missionars, der als Mischung aus Pastor und Pirat, Scharlatan und Genie in die Geschichte eingehen sollte. Kein Autor des frühen 19. Jahrhunderts hat China so positiv gesehen und zutreffend beschrieben wie Karl Gützlaff. Fast jedes Schiff, daß von Macao nach Europa oder Amerika segelte, transportierte Briefe und farbige Schilderungen des exzentrischen Missionars. Gützlaffs Bericht über drei Reisen in den Seeprovinzen Chinas 1831-1833 entführt den Leser in die letzten Tage der Mandschu-Herrschaft, die frühen Tage des europäischen Kolonialismus im Fernen Osten und in die Gründerjahre der Kronkolonie Hongkong.

"Kuo war sein Name für die Chinesen, Kuo-Shi-li, und sein Wirken war wunderlich - so wohl hätte Thomas Mann die Lebensbeschreibung Gützlaffs begonnen. Der aus Pommern stammende Schneidersohn, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die asiatischen Küsten absegelte, Religion und bisweilen Opium verbreitend, die Bibel verkündend unter der Flagge britischer Handelshäuser, hatte das Reich der Mitte ganz und gar zu seiner Lebensmitte erkoren. Ein frühes Marketing- und Sprachgenie, lernte er die chinesischen Dialekte von Mandarin über Kantonesisch bis zu Fuijan, der Umgangssprache der Seeprovinz - so perfekt, daß ihn alle Schichten und Behörden als Kind des Landes ansahen. Seine Reisen als verkleideter Passagier in das den Fremden verbotene Reich waren so verwegen, wie seine Missionspläne - China noch zu seinen Lebzeiten zu christianisieren - an Größenwahn grenzten. Gützlaff-Kuo war mehr ein Süchtiger als ein Heiliger - als Pastor wie als Pirat zog es ihn immer wieder zurück. Die Berichte des pommerschen Missionars, die der Welt das erste reale Chinabild vermittelten, waren seit dem vergangenen Jahrhundert nicht mehr in deutscher Sprache gedruckt worden. Der kompetente Herausgeber, Winfried Scharlau, lange Fernsehkorrespondent in Asien und Kenner der Routen Gützlaffs, erinnert in seiner Einführung an Leibniz und Voltaire. Sie waren noch einem ganz und gar idealisierten Bild vom chinesischen Staatssystem gefolgt, in dessen Weisheit und Tugend sie den Gegenentwurf zum zerrissenen Europa sahen. Gützlaff hingegen beschrieb das Objekt seiner Liebe nüchtern wie keiner zuvor." (DIE ZEIT, 08.01.1998)

"Europa ist, wie die Chinesen glauben, ein kleines Land, das von ein paar Kaufleuten bewohnt ist, welche verschiedene Sprachen sprechen und sich hauptsächlich durch ihren Handel mit China ernähren. Um ihre Vorstellungen zu berichtigen, erzählte ich ihnen von den verschiedenen Völkern, welche Europa bewohnen; aber alles war vergeblich. Die Volksmeinung, daß Europa eine kleine Insel sei, auf welcher nur ein paar Tausende von Menschen wohnen, war zu tief eingewurzelt..." (Karl Gützlaff)

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